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...Erfolgreicher Aktionstag "Stopp Trans Pathologisierung 2012"

Am 17. Oktober 2009 gingen in 39 Städten in insgesamt 20 Ländern weltweit transgeschlechtliche Menschen auf die Strasse, um auf die Pathologisierung ihrer Identitäten aufmerksam zu machen. Auch in Berlin gab es spontane Unterstützungs-Aktionen für die Kampagne.

Die Kampagne "Stopp Trans-Pathologisierung 2012" zielt auf die Reform internationaler Krankheitskataloge ab. Bis 2012 soll der DSM 4, das ist das "Diagnostische und Statistische Handbuch psychischer Störungen der (US-)Amerikanischen Psychiatrie-Assoziation", überarbeitet werden. Dieser beeinflusst wiederum die bis 2014 vollzogene Revision des Internationalen Klassifikationskatalog von Krankheiten und anderen Gesundheitsproblemen der Weltgesundheitsorganisation ICD 10. Das Ziel der Kampagne ist, dass in den beiden nachfolgenden Katalogen transgeschlechtliche Menschen nicht mehr als psychisch krank denunziert werden. Die Hauptforderung der Kampagne lautet daher:

"Streichung der Diagnose Geschlechtsidentitätsstörung aus den Krankheitskatalogen!"

Die Pathologisierung von Trans-Identitäten ist eine der Grundlagen einer weltweit verbreiteten Transphobie. Auch der Menschenrechtskommissar des Europa-Rates Thomas Hammarberg erklärte am 29. Juli 2009 auf der World Out Games Menschenrechts-Konferenz in Kopenhagen, dass die Pathologisierung von transgeschlechtlichen Menschen der Verwirklichung ihrer Menschenrechte im Wege steht.

 Stopp Trans-Pathologisierung STP 2012 Berlin
 Indymedia-Artikel

veröffentlicht am: 22.10.09; Trans*-Ticker, Okt./Nov-Sendung 2009, von Kai

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