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Fortsetzung...Kurzmeldungen Nov./Dez-Sendung 2009
Indiens "drittes Geschlecht" kann bei den nächsten Wahlen statt M/F nun "O" für "other" (anders) ankreuzen, und dies ist scheinbar offen für alle Trans*, Inter*, Hijra/Eunuchs.
Die indischen Behörden erkennen zukünftig an, dass es Menschen gibt, die weder als Mann noch als Frau anzusehen sind. Auf Wahlunterlagen wird es demnach neben male und female eine weitere Kategorie "O" für other geben, die freiwillig angegeben werden kann.
Intergeschlechtliche Menschen sind auch in Indien eine marginalisierte Gruppe. Viele sind für ihren Lebensunterhalt auf Betteln oder Prostitution angewiesen.
Schweden hat seine Namensregelungen geändert. Danach können sich Männer in Zukunft einen Mädchennamen zulegen und Schwedinnen einen für Männer. Das Stockholmer "Regierungsgericht" entschied dazu einen jahrelangen Zwist des Transvestiten Jan-Olov Ågren mit dem Finanzamt, das Madeleine als zweiten Vornamen nicht anerkennen wollte.
Ebenso wie zwei untere Instanzen gab das höchste Gericht für zivilrechtliche Fragen jetzt mit einem Grundsatzurteil grünes Licht für den Namen Jan-Olov Madeleine Ågren. Nach dieser Entscheidung können alle Schweden zusätzlich zu ihrem ursprünglichem Geburtsnamen nach Herzenslust weitere Namen anmelden.
10-jähriger aus Arkansas weigert sich, auf die Flagge der amerikanischen Staaten zu schwören, solange Schwule und Lesben diskriminiert werden.
Der zehnjährige Will Philipps aus Arkansas hat sich geweigert, in der Schule das obligatorische tägliche Flaggengelöbnis, abzulegen. Als Grund nannte er, dass die USA kein freies Land seien. Die USA untersagen homosexuellen Paaren, zu heiraten, was klar eine Diskriminierung ist und die Bürgerrechte der von den Gesetzen Betroffenen erheblich einschränkt.
Obwohl Will seither von seinen Mitschülern angegriffen wird, will er den Eid erst ablegen, wenn es wirklich Freiheit und Gerechtigkeit für alle gibt.
Seinen Standpunkt erklärte er auch in einem Interview für CNN.
27.11.09, Trans*-Ticker, Nov./Dez.-Sendung 2009, von Kai
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